Notebookcheck

Test Asus ROG Strix GL702ZC (Ryzen 7 1700, Radeon RX 580) Laptop

Paukenschlag. Während AMDs Ryzen-Architektur im Desktop-Bereich schon seit mehreren Monaten erhältlich ist, hat sich das Notebook-Segment lange gedulden müssen. Doch genug gewartet: Als erster Hersteller konnte uns Asus einen Gaming-Laptop mit 8-Kern-CPU und Radeon RX 580 zur Verfügung stellen. Erfahren Sie im Test, ob das Gesamtpaket einer Mischung aus Intel- und Nvidia-Hardware gefährlich wird.

Im Gegensatz zum Desktop-PC-Markt, der anspruchsvollen Gamern hinsichtlich Prozessor und Grafikkarte jede Menge Gestaltungsfreiraum eröffnet, ist die Auswahl bei Notebooks – zumindest für AMD-Fans – deutlich eingeschränkter. So sind gefühlte 99,9 % aller neuen High-End-Laptops mit einer Vierkern-CPU aus Intels Kaby-Lake-Generation (Core i5-7300HQ bis i7-7820HK) und einer Pascal-GPU von Nvidia (GeForce GTX 1060 bis GTX 1080) ausgestattet. Zwar existierten in den vergangenen Jahren durchaus ein paar Exoten, welche mit AMD-Hardware auftrumpfen konnten, jedoch enttäuschten die meisten Produkte aufgrund von Treiberproblemen (Beispiel: Radeon HD 7970M im Schenker XMG P502) oder einer sehr schwachen CPU-Leistung (Beispiel: A10-4600M im MSI GX60), welche auch bei Spielen häufig für Limitierungen sorgte.

Mit der Misere soll jetzt allerdings Schluss sein. Nachdem AMDs letzte Prozessor-Architekturen – speziell im Bezug auf den Stromverbrauch und die Performance pro MHz – keine guten Chancen gegen die Konkurrenz aus dem Hause Intel hatten, schließt die taufrische Ryzen-Generation dank ihrer üppigen Kernanzahl und einer verbesserten Energieeffizienz endlich wieder zur Spitze auf. Entsprechend dürften jetzt wieder mehr Notebooks mit AMD-Technik erscheinen, was auch bitter nötig ist, da Intel und Nvidia die Preise im Laptop-Segment derzeit frei diktieren können und leistungsstarke Geräte oft unnötig teuer sind.

Um die Marktdominanz zu brechen, veröffentlicht Asus als Pionier-Versuch das 17-zöllige ROG Strix GL702ZC, das – unabhängig von der Konfiguration – auf eine Radeon RX 580 mit 4 GB GDDR5-VRAM setzt, welche der GeForce GTX 1060 Paroli bieten soll. Laut dem Preisvergleich geizhals.de gibt es schon zum Verkaufsstart über 10 verschiedene Modelle. Während in der günstigsten Version für 1.400 Euro eine 6-Kern-CPU (Ryzen 5 1600), eine 1-TB-SSHD und 8 GB DDR4-RAM stecken, kann die von uns getestete Topvariante auf eine 8-Kern-CPU (Ryzen 7 1700), eine Kombination aus 256-GB-SSD und 1-TB-HDD sowie 16 GB RAM zurückgreifen. Kostenpunkt: stolze 1.800 Euro.

Allen Modellen gemein ist ein mattes Full-HD-Display mit FreeSync-Support. Dabei handelt es sich um das Pendant zu Nvidias G-Sync-Technologie, welche ein geschlossenes und teureres System darstellt. Ziel ist jeweils ein weiches Bild ohne Tearing, indem die Framerate der Grafikkarte mit der Frequenz des Monitors abgeglichen wird. Leider unterstützt das Display des Testgeräts nur 60 Hz. Wenn es nach der Asus-Homepage geht, sollen jedoch auch 120-Hz-Panels Einzug halten.

Unser Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage, ob das GL702ZC vom Preis-Leistungs-Aspekt her eine gute Alternative zur etablierten Gaming-Konkurrenz ist und ob die High-End-Vormachtstellung von Intel bzw. Nvidia ins Wanken gerät. Als Vergleichs-Notebooks haben wir uns für das MSI GE72 7RE (i7-7700HQ + GTX 1050 Ti), das Acer Aspire VN7-793 (7700HQ + GTX 1060), das Aorus X7 v7 (i7-7820HK + GTX 1070) und das Schenker XMG U727 (i7-7700K + GTX 1080) entschieden, welche allesamt 17 Zoll messen und ein hohe Bandbreite an verschiedenen CPUs respektive GPUs abdecken.

Test-Tagebuch

  • 09.09.17: Artikel-Vorlage erstellt, Specs eingetragen, CPU-, GPU-, SSD- und System-Benchmarks eingepflegt, diverse Fotos und Screenshots eingebaut
  • 10.09.17: umfangreiche Gaming-Benchmarks ergänzt
  • 11.09.17: Display-, Geräuschpegel-, Temperatur-, Sound-, Energie- und Akkumessungen durchgeführt, weitere Fotos und Screenshots hinzugefügt
  • 12.09.17: Text zu den Kategorien Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräte und Display ergänzt
  • 13.09.17: Der Leistungsblock (Prozessor, System-Performance, Massenspeicher, Grafikkarte & Gaming-Performance) wurde textlich umgesetzt.
  • 14.09.17: letzte Textbausteine (Emissionen, Energieverwaltung & Fazit) verfasst, finale Wertung steht fest
Asus GL702ZC-GC104T (GL702 Serie)
Prozessor
Grafikkarte
AMD Radeon RX 580 (Laptop) - 4096 MB, Kerntakt: 1077 MHz, Speichertakt: 2000 MHz, GDDR5, Crimson 17.6
Hauptspeicher
16384 MB 
, SO-DIMM DDR4-2400, Single-Channel, 1 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 127 PPI, LG Philips LP173WF4-SPF5 (LGD04E8), IPS, Full-HD, 60 Hz, FreeSync, spiegelnd: nein
Mainboard
AMD B350
Massenspeicher
SanDisk SD8SN8U256G1002, 256 GB 
, SATA-III-SSD + Seagate ST1000LM035, 1 TB HDD @5400 rpm. Schächte: 1x M.2 Typ 2280 (optional PCIe/NVMe) + 1x 2,5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC256 @ AMD K17 - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: kombiniert (Kopfhörer + Mikrofon), Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 34 x 415 x 280
Akku
76 Wh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 330-Watt-Netzteil, diverse Hersteller-Tools, McAfee LiveSafe Trial, MS Office 365 Trial, XSplit Gamecaster Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.2 kg, Netzteil: 1.2 kg
Preis
1800 EUR

 

Gehäuse

Sein revolutionäres Innenleben (8-Kern-Premiere) sieht man dem Gehäuse nur bedingt an. Mit einer Bauhöhe von 3,4 cm ist das Chassis zwar deutlich dicker als beim hauseigenen GL702VM, das Ende letzten Jahres mit Core i7-6700HQ und GeForce GTX 1060 überprüft wurde, im Vergleich zum GL753VD (Core i7-7700HQ und GeForce GTX 1050) von Anfang 2017 gibt es jedoch kaum Höhenunterschiede.

Insgesamt fällt der 17-Zöller weder besonders dick noch besonders dünn aus, sondern orientiert sich am Gaming-Durchschnitt. In Anbetracht der CPU-Power hätten wir ehrlich gesagt mit einem etwas wuchtigeren Chassis gerechnet. Das Clevo-Barebone des Schenker XMG U727, welches ebenfalls eine Desktop-CPU enthält (allerdings mit 91 statt 65 Watt TDP), misst zum Beispiel 4,7 cm. Merklich flacher geht es beim Aorus X7 v7 (2,5 cm) und beim Acer V17 Nitro (2,8 cm) zu.

Das Gewicht des GL702ZC ist ebenfalls recht unspektakulär. 3,2 Kilogramm sind typisch für einen 17-zölligen Gamer, hierzu zählt unter anderem auch das MSI GE72 7RE (3,0 Kilogramm). Den Spitzenreiter bildet erneut das Schenker-Notebook mit happigen 5,0 kg. Wirklich transportabel ist keines der genannten Geräte. Wer häufig unterwegs ist, sollte sich eher einen flachen 13- bis 15-Zöller kaufen (siehe unsere mobile Gaming-Top-10).

Größenvergleich

Qualitativ hinterlässt das GL702ZC einen guten Eindruck. Neben der sauberen Verarbeitung haben wir auf der positiven Seite noch den edlen Deckel, welcher aus Aluminium besteht. Wenngleich die Oberseite der Baseunit auch an gebürstetes Metall erinnert, beschränkt sich Asus hier auf Plastik. Die strukturierte Unterseite schreit hingegen sofort "Kunststoff". Ein Plastikbomber ist das Gerät deshalb jedoch nicht.

Kommen wir zur Stabilität, welche sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss. Zwar gibt die Tastatur im WASD-Bereich und auf Höhe des Nummernblocks bei kräftigerem Druck nach, ansonsten fällt die Baseunit allerdings druckresistent aus. Der Deckel liefert eine etwas schlechtere, aber immer noch brauchbare Stabilität. 

Beim Design wagt Asus keine großen Experimente. Sowohl die Formensprache als auch die roten Akzente (Touchpad-Umrandung, Tastenbeschriftung, Logo…) richten sich nach anderen Modellen aus der ROG-Serie. Aufgrund der dunklen Farbgebung muss man sich optisch auf Staubpartikel einstellen. Verschmutzungen (Fingerabdrücke etc.) betreffen vor allem den Deckel. Noch ein kurzes Wort zu den beiden Scharnieren: Obwohl man das Gerät locker mit einer Hand aufklappen kann, wippt der Bildschirm bei Untergrunderschütterungen nicht übermäßig.

Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC
Asus ROG Strix GL702ZC

Ausstattung


Schnittstellen

Bei der Anschlussausstattung ist durchaus noch Luft nach oben. Im Preisbereich über 1.000 Euro werden viele Gamer inzwischen einen Thunderbolt-3-Port erwarten, den das GL702ZC leider nicht bietet. Der Typ-C-Port auf der linken Seite unterstützt nur USB 3.1 (immerhin Gen2 laut Asus).

Die restlichen Schnittstellen gehören zum Standard-Repertoire eines aktuellen Notebooks. Seien es nun ein RJ45-Port, drei USB-3.0-Ports vom Typ A oder zwei digitale Bildausgänge in Form von HDMI und Mini DisplayPort. Hinzu kommen wie üblich ein Kartenleser und eine Öffnung für Kensington-Locks. Dass Asus eine kombinierte Audiobuchse für Kopfhörer und Mikrofon verwendet, ist etwas schade. Zwei getrennte Ports wären für die meisten Nutzer praktischer und sollten für 1.800 Euro zum Pflichtprogramm zählen.

Die Verteilung der Schnittstellen hat uns gut gefallen. Da sich fast alle Ports an der hinteren Hälfte des Gehäuses tummeln, können angesteckte Kabel nicht so leicht mit einer externen Maus kollidieren, was zu mehr Bewegungsfreiheit führt.

linke Seite: DC-in, RJ45-LAN, Mini DisplayPort, HDMI, USB-C 3.1 Gen2, USB-A 3.0, 3,5 mm Klinke
linke Seite: DC-in, RJ45-LAN, Mini DisplayPort, HDMI, USB-C 3.1 Gen2, USB-A 3.0, 3,5 mm Klinke
rechte Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.0, Kensington Lock
rechte Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.0, Kensington Lock

SDCardreader

Die Performance des SD-Kartenlesers ist reichlich unspektakulär. Mit 90 MB/s (sequentielles Lesen) bzw. 76 MB/s (Übertragen von Fotos) bewegt sich der 17-Zöller im Mittelfeld. Während das Acer V17 Nitro und das MSI GE72 7RE nur USB-2.0-Geschwindigkeit schaffen, reizen das Schenker XMG U727 und das Aorus X7 v7 unsere Referenzkarte fast bis zum Limit aus. Ärgerlich: Eingesteckte SD-Karten ragen so weit aus dem Schacht heraus, dass es beim Transport oder unachtsamen Aktionen schnell Unfälle geben kann.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Aorus X7 v7
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
196 MB/s ∼100% +158%
Schenker XMG U727 2017
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
166 MB/s ∼85% +118%
Asus GL702ZC-GC104T
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼39%
MSI GE72 7RE-046
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26 MB/s ∼13% -66%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23 MB/s ∼12% -70%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Aorus X7 v7
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
247 MB/s ∼100% +174%
Schenker XMG U727 2017
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
207 MB/s ∼84% +130%
Asus GL702ZC-GC104T
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
90 MB/s ∼36%
MSI GE72 7RE-046
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
28 MB/s ∼11% -69%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23.3 MB/s ∼9% -74%

Kommunikation

Für die Kommunikation sind Produkte von Realtek zuständig. Kabelgebunden geht es per Gigabit-LAN ins World Wide Web. Funkverbindungen übernimmt der Wireless-Chip 8822BE, welcher WLAN 802.11 a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.2 beherrscht und in unserem Reichweitentest (1m Abstand zum Referenz-Router Linksys EA8500) mit über 600 MBit/s eine gute Vorstellung ablieferte, wobei die Ergebnisse ziemlich schwankten.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG U727 2017
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
683 MBit/s ∼100% +8%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Qualcomm/Atheros QCA6174
638 MBit/s ∼93% +1%
Asus GL702ZC-GC104T
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
633 MBit/s ∼93%
Aorus X7 v7
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
485 MBit/s ∼71% -23%
MSI GE72 7RE-046
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
345 MBit/s ∼51% -45%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Qualcomm/Atheros QCA6174
626 MBit/s ∼100% +2%
Asus GL702ZC-GC104T
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
613 MBit/s ∼98%
Schenker XMG U727 2017
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
584 MBit/s ∼93% -5%
Aorus X7 v7
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
498 MBit/s ∼80% -19%
MSI GE72 7RE-046
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
294 MBit/s ∼47% -52%

Zubehör

Unserem Pressegerät lag außer dem Netzteil kein weiteres Zubehör bei. In der getesteten Ausstattung wird das GL702ZC von einem 330-Watt-Monster versorgt (20 x 10 x 4,5 cm), was wir sonst nur von absoluten High-End-Laptops mit GeForce GTX 1080 oder SLI-System kennen.

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten rufen gemischte Gefühle hervor. Weil es keine Wartungsklappe gibt, fällt das Öffnen der Unterseite nicht sehr komfortabel aus. Um die Bodenplatte entfernen zu können, müssen erst 10 Schrauben weichen und zahlreiche Befestigungsklammern gelöst werden, was ordentlich Kraft erfordert und Laien eher abschrecken dürfte.

Nach dem ganzen Stress erhalten Käufer Zugriff auf das komplette Innenleben, angefangen bei den beiden RAM-Slots über die Festplattenschächte (1x 2,5-Zoll + 1x M.2 Typ 2280) bis hin zum Kühlsystem, das aus zwei Lüftern und mehreren Heatpipes besteht, die sehr „künstlerisch“ (man könnte auch sagen chaotisch) verlegt sind. Die Form bzw. Verschraubung des Akkus ist auch etwas eigenwillig. Pluspunkte gibt es für den gesockelten, sprich austauschbaren Prozessor. Ein Upgrade des Grafikchips ist dagegen nicht möglich (verlötet).

Software

Bei der Software vertraut Asus auf seine üblichen Tools. Zentrale Anlaufstelle bildet erneut das sogenannte Gaming Center, das mit Features und Infos geradezu vollgestopft ist. Von hier erreicht man auch zahlreiche „Sekundärprogramme“ wie Splendid (Bildoptimierung mittels verschiedener Szenarien), Sonic Radar (bessere Gegnerortung in Spielen) und Sonic Studio (individuelle Soundanpassung). Eine Übertaktungsfunktion, wie sie andere Asus Geräte bieten, fehlt unterdessen. Ohne Extra-Tools muss man also mit den Standardwerten leben.

BIOS

So üppig wie das Gaming Center ausfällt, so mau sind die BIOS-Optionen. Selbst im erweiterten Modus finden Tuning-Fanes nicht besonders viele Einstellungsmöglichkeiten. Dieser Kritikpunkt betrifft jedoch fast alle Gaming-Notebooks.

Garantie

Asus gibt auf das GL702ZC 24 Monate Garantie.

Eingabegeräte

Tastatur

Obwohl die Eingabegeräte keineswegs schlecht sind, hatten wir uns einen Tick mehr erhofft. Neben der Tatsache, dass das Keyboard (wie vorher angedeutet) bei kräftigerem Druck teilweise nachgibt, könnte auch das Tippgefühl besser sein. Für den Geschmack des Autors wirkt der Anschlag etwas undefiniert. Andere Konkurrenten bieten ein knackigeres Feedback. Das nicht ganz standardkonforme Layout (kombinierte Einfg/Entf-Taste, Power-Button & Gaming-Center-Key im Nummernblock...) ist ebenfalls Geschmackssache.

Die Tastengröße entpuppt sich mit 15 x 15 mm für Buchstaben und Zahlen als gewöhnlich. Einzig die Richtungspfeile und der Ziffernblock sind etwas schmal geraten (nur 12 mm Breite). Über die 0,9 mm hohe F-Reihe lassen sich indes typische Komfortfunktionen wie Lautstärke, Bildschirmhelligkeit und Tastaturbeleuchtung einstellen.

Apropos Backlight: Entgegen dem aktuellen Trend verzichtet Asus auf eine RGB-Beleuchtung einzelner Tasten, sondern setzt im kompletten Keyboard-Areal auf ein mehrstufig regelbares Rot. Auch Makro-Tasten glänzen beim GL702ZC mit Abwesenheit, ob man dieses Feature nun für wichtig hält oder nicht (wir tendieren zu Letzterem). Nachbessern sollte Asus bei der Tastenbeschriftung. Durch das blasse Rot leidet die Sichtbarkeit mehr, als es uns lieb ist - selbst tagsüber. Nicht umsonst verwenden die meisten Hersteller eine weiße Schrift.

Chiclet-Tastatur ...
Chiclet-Tastatur ...
... mit roter Beleuchtung
... mit roter Beleuchtung

Touchpad

Der 10,3 x 7,2 cm große Mausersatz wurde als Clickpad konzipiert. Dass Touchpads ohne dedizierte Tasten meist nicht ganz perfekt funktionieren, wird vom GL702ZC leider bestätigt. So hapert es bei Links- und Rechtsklicks manchmal an der Zuverlässigkeit, weil das System eine Mausbewegung anstelle eines Klicks erkennt und die generelle Präzision ebenfalls nicht an ein klassisches (gutes) Touchpad heranreicht.

Lob gibt es für das glatte Finish, welches sich sehr angenehm anfühlt und auch bei etwas nassen oder fettigen Fingern noch flotte Eingaben erlaubt. Eine Multi-Touch-Unterstützung ist selbstverständlich auch an Bord. Im kurzen Test mit dem Microsoft-Browser ließen sich Webseiten problemlos per 2-Finger-Geste zoomen und scrollen. Für leisere Umgebungen (Bibliotheken etc.) ist der 17-Zöller aufgrund der recht lauten bzw. klapprigen Akustik von Keyboard und Clickpad übrigens nicht optimal geeignet.

Display

Screen-Bleeding in den Ecken
Screen-Bleeding in den Ecken

Passend zur Leistungsfähigkeit der Grafikkarte verbaut Asus ein Full-HD-Display mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, das an den Ecken (siehe Foto rechts) jedoch mit Screen-Bleeding zu kämpfen hat. Davon abgesehen macht der 17-Zoll-Screen des Typs LG LP173WF4-SPF5 eine überaus gute Figur.

Dank einer Helligkeit von 354 cd/m² ist die Nutzung auch außerhalb geschlossener Räume möglich. Mit diesem Wert setzt sich das GL702ZC an die Spitze des Vergleichsfelds, wobei das Schenker XMG U727, das Aorus X7 v7 und das Acer Aspire V17 Nitro in dichtem Abstand folgen.

354
cd/m²
350
cd/m²
337
cd/m²
369
cd/m²
379
cd/m²
348
cd/m²
354
cd/m²
355
cd/m²
336
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 379 cd/m² Durchschnitt: 353.6 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 379 cd/m²
Kontrast: 1223:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 4.32 | - Ø
ΔE Greyscale 4 | - Ø
85% sRGB (Argyll) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.47
Asus GL702ZC-GC104T
LG Philips LP173WF4-SPF5 (LGD04E8), 1920x1080, 17.3
Schenker XMG U727 2017
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160, 17.3
Aorus X7 v7
AU Optronics B173QTN01.4 (AUO1496), 2560x1440, 17.3
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
AU Optronics B173ZAN01.0, 3840x2160, 17.3
MSI GE72 7RE-046
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080, 17.3
Response Times
-18%
57%
4%
46%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
39.2 (20.4, 18.8)
44 (14, 30)
-12%
24 (14, 10)
39%
29 (14, 15)
26%
27 (13, 14)
31%
Response Time Black / White *
22.8 (11.2, 11.6)
28 (6, 22)
-23%
6 (4, 2)
74%
27 (16, 11)
-18%
9 (6, 3)
61%
PWM Frequency
122000 (90)
Bildschirm
14%
-27%
1%
-9%
Brightness
354
344
-3%
353
0%
336
-5%
230
-35%
Brightness Distribution
89
85
-4%
85
-4%
81
-9%
86
-3%
Schwarzwert *
0.31
0.35
-13%
0.58
-87%
0.32
-3%
0.24
23%
Kontrast
1223
1034
-15%
647
-47%
1188
-3%
1054
-14%
DeltaE Colorchecker *
4.32
2.46
43%
6.06
-40%
5.32
-23%
5.01
-16%
DeltaE Graustufen *
4
2.9
27%
5.68
-42%
4.9
-23%
7.26
-82%
Gamma
2.47 97%
2.31 104%
2.3 104%
2.61 92%
2.09 115%
CCT
6984 93%
6120 106%
7998 81%
6558 99%
6329 103%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
88
57%
57
2%
87.2
56%
76
36%
Color Space (Percent of sRGB)
85
100
18%
87
2%
100
18%
100
18%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-2% / 8%
15% / -10%
3% / 2%
19% / 2%

* ... kleinere Werte sind besser

Beim Kontrast können derweil nur zwei der drei Geräte mithalten (das Aorus fällt wegen seines mäßigen Schwarzwerts zurück). 1.223:1 garantieren – trotz matter Oberfläche – ein kräftiges und differenziertes Bild.

Optimierungsbedarf besteht höchstens bei der Farbgenauigkeit. Sowohl im Graustufen- als auch im ColorChecker-Test des Tools CalMAN liegt das Panel mit einer Delta-E-2000-Abweichung von rund 4 etwas über dem Idealbereich (unter 3). Per Kalibrierung – unsere ICC-Datei ist weiter oben verlinkt – lässt sich zudem der minimale Blaustich beheben.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Asus GL702ZC vs. sRGB (85 %)
Asus GL702ZC vs. sRGB (85 %)
Asus GL702ZC vs. AdobeRGB (56 %)
Asus GL702ZC vs. AdobeRGB (56 %)

In Sachen Farbraumabdeckung konnten wir 85 % sRGB und 56 % AdobeRGB ermitteln. Für ein auf Gaming und Multimedia ausgelegtes Notebook sind das definitiv ausreichende Werte. Die Blickwinkel fallen dank IPS-Technik recht groß aus. Auch bei etwas ungünstigen Sitzpositionen verändert sich das Bild kaum. Für größere Farb- und Helligkeitsabweichungen muss man horizontal UND vertikal schon sehr schräg auf die Anzeige blicken.

Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Die Reaktionszeit ist ebenfalls IPS-typisch. 23 ms Black-to-White und 39 ms Grey-to-Grey würden wir als unauffällig bezeichnen. Es waren jedenfalls keine Schlieren oder dergleichen sichtbar. Das von uns festgestellte Flackern (bis 90 % Leuchtkraft) sollte aufgrund seiner hohen Frequenz selbst empfindliche Personen nicht stören. Wie eingangs erwähnt, ist das eingebaute Display FreeSync-fähig. Dieses Feature wurde für alle Messungen deaktiviert.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.2 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 22 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 18.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 122000 Hz90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 122000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 122000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Die Performance des GL702ZC einer bestimmten Klasse zuzuordnen, fällt nicht ganz leicht. Während der Ryzen 7 1700 eindeutig zur obersten Liga gehört, macht es sich die Radeon RX 580 zwischen dem Midrange- und dem High-End-Bereich bequem. Gleiches gilt für die verbaute SSD, welche ohne PCIe/NVMe-Technik auskommen muss. Beim RAM gibt es ebenfalls noch Tuning-Möglichkeiten, weil sich Asus auf einen einzelnen 16-GB-Riegel im Single-Channel-Modus beschränkt (DDR4-2400 von Samsung).

Prozessor

Da AMD bisher noch keine mobilen Versionen seiner Ryzen-CPUs anbietet, hatte Asus keine andere Wahl, als einen Desktop-Prozessor zu integrieren – mit allen Vor- und Nachteilen. Im getesteten Topmodell werkelt mit dem Ryzen 7 1700 ein 8-Kern-Chip, der per SMT bis zu 16 Threads parallel bearbeiten kann. Das sind doppelt so viele Threads wie bei gängigen Intel-CPUs aus dem Notebook- und Desktop-Bereich.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Am ehesten ist der Ryzen 7 1700 mit dem Core i7-7700 vergleichbar (ohne K für freien Multiplikator), der zwar nur 8 statt 16 MB L3 Cache bietet, im Gegenzug jedoch höhere Taktraten erreicht (3,6 bis 4,2 statt 3,0 bis 3,7 GHz). Der Taktspielraum der Octa-Core-CPU wird beim GL702ZC ordentlich ausgereizt. Maximal 3,7 GHz in Singlecore-Anwendungen und exakt 3,2 GHz bei Auslastung aller Kerne entsprechen den Angaben von AMD.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
193 Points ∼100% +34%
Aorus X7 v7
Intel Core i7-7820HK
166 Points ∼86% +15%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼83% +12%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
145 Points ∼75% +1%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
144 Points ∼75%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1408 Points ∼100%
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
958 Points ∼68% -32%
Aorus X7 v7
Intel Core i7-7820HK
793 Points ∼56% -44%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼52% -48%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼52% -48%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
2.18 Points ∼100% +34%
Aorus X7 v7
Intel Core i7-7820HK
1.85 Points ∼85% +13%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
1.65 Points ∼76% +1%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1.63 Points ∼75%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
15.76 Points ∼100%
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
10.59 Points ∼67% -33%
Aorus X7 v7
Intel Core i7-7820HK
8.71 Points ∼55% -45%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
8.1 Points ∼51% -49%

Dank seiner üppigen Kernzahl sprintet der Ryzen 7 1700 in den Multi-Core-Tests sehr deutlich am Konkurrenzfeld vorbei. Mit 1.408 Punkten wird selbst der 91-Watt-Chip Core i7-7700K im Cinebench R15 um 47 % abgehängt (+49 % @Cinebench R11.5). Ein solch gutes Ergebnis hatten wir bisher bei keinem Notebook. Singlecore-Benchmarks sind erwartungsgemäß nicht die Stärke des GL702ZC. Hier fällt die Ryzen-CPU leicht hinter den Notebook-Kassenschlager Core i7-7700HQ (2,8 bis 3,8 GHz, 45 Watt TDP, 6 MB L3-Cache) zurück. Da ein Großteil moderner Anwendungen multithreaded sind, spielt dieser Umstand jedoch kaum eine Rolle.

Cinebench R10 Shading 32Bit
10589
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
29330
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4286
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
84.49 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
15.76 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.63 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
107.62 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1408 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
144 Points
Hilfe

Was sich in der Praxis durchaus negativ bemerkbar macht, ist der happige Stromverbrauch, wie wir später noch erläutern werden. Obwohl das GL702ZC unter Last sehr deutlich auf sich aufmerksam macht und das Kühlsystem an seine Grenzen gerät, liefert die CPU auch über einen längeren Zeitraum konstante Werte. Anhand des unteren Graphen können Sie sehen, dass der Cinebench-Score selbst nach zig Durchläufen noch extrem hoch ist. Mehr Benchmarks zum Ryzen 7 1700 finden sich in unserer Datenbank.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090110011101120113011401150116011701180119012001210122012301240125012601270128012901300131013201330134013501360137013801390140014101420Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

System Performance

Bei den System-Benchmarks gab es auch keine bösen Überraschungen. So reiht sich das GL702ZC im PCMark 8 relativ mittig zwischen der Konkurrenz ein. Das Aorus X7 v7 kann sich nicht zuletzt aufgrund seiner flotten PCIe-SSD etwas absetzen. Subjektiv reagiert das Betriebssystem ungemein schnell. Neben dem Bootvorgang sind auch die Ladezeiten von Spielen – sofern man diese auf dem Solid State Drive installiert – angenehm kurz.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Aorus X7 v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5287 Points ∼100% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
5110 Points ∼97%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4972 Points ∼94% -3%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4207 Points ∼80% -18%
Home Score Accelerated v2
Aorus X7 v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5101 Points ∼100% +22%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4902 Points ∼96% +17%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
4173 Points ∼82%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
3444 Points ∼68% -17%
PCMark 10 - Score
Aorus X7 v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5689 Points ∼100% +12%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
5084 Points ∼89%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4173 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5110 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Obwohl die meisten Nutzer im Alltag keinen Unterschied zwischen einer SATA-III-SSD und einem PCIe/NVMe-Modell spüren werden, ist es doch etwas unverständlich, dass Asus der 1.800 Euro teuren Testkonfiguration nicht die schnellere Technik spendiert. Das 256 GB große SanDisk-Drive des GL702ZC limitiert – wie alle seine Artgenossen – sequentiell ab rund 500 MB/s. Moderne SSDs knacken hier oft die 1.000er- oder sogar 2.000er-Marke.

Der krasse Leistungssprung wird auch in unserer Benchmark-Tabelle deutlich. Andere Gaming-Notebooks erreichen beim CrystalDiskMark 5.2 ein Vielfaches der ermittelten Werte. Wer keine speziellen Anwendungen nutzt, die auf möglichst hohen Durchsatz ausgelegt sind, wird allerdings auch mit einer SATA-III-SSD glücklich.

CrystalDiskMark (SSD)
CrystalDiskMark (SSD)
AS SSD Benchmark (SSD)
AS SSD Benchmark (SSD)
CrystalDiskMark (HDD)
CrystalDiskMark (HDD)
HD Tune (HDD)
HD Tune (HDD)

Falls es platztechnisch eng werden sollte, ist als Sekundärspeicher noch eine 1-TB-HDD im 2,5-Zoll-Format an Bord (Seagate ST1000LM035), die mit 5.400 U/Min läuft und ein für HDD-Verhältnisse brauchbares Performance-Level bietet. Games sollte man nach Möglichkeit jedoch nicht darauf installieren, weil sich die Ladezeiten sonst drastisch erhöhen.

Asus GL702ZC-GC104T
SanDisk SD8SN8U256G1002
Asus Zephyrus GX501
Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
Gigabyte P56XT
LiteOn CX2-8B256
Schenker XMG A517
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
HP Omen 15-ce002ng
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
CrystalDiskMark 5.2
196%
157%
250%
202%
Write 4K
96.08
149
55%
142.5
48%
196
104%
156
62%
Read 4K
38.91
45
16%
46.69
20%
49
26%
47.14
21%
Write Seq
467.9
1049
124%
796.6
70%
1652
253%
1266
171%
Read Seq
494.2
954
93%
1881
281%
1856
276%
1419
187%
Write 4K Q32T1
188.9
463
145%
455.5
141%
591
213%
486
157%
Read 4K Q32T1
205.9
547
166%
587.5
185%
627
205%
586.4
185%
Write Seq Q32T1
461.2
1848
301%
789.6
71%
1706
270%
1246
170%
Read Seq Q32T1
450.8
3445
664%
2445
442%
3389
652%
3431
661%
SanDisk SD8SN8U256G1002
Sequential Read: 431.57 MB/s
Sequential Write: 468.3 MB/s
4K Read: 35.64 MB/s
4K Write: 80.66 MB/s
4K-64 Read: 292.84 MB/s
4K-64 Write: 137.3 MB/s
Access Time Read: 0.077 ms
Access Time Write: 0.056 ms
Score Read: 372 Points
Score Write: 265 Points
Score Total: 842 Points

Grafikkarte

Neben dem Prozessor haben wir auch die Grafikeinheit mit Spannung unter die Lupe genommen. Die erstmals von uns getestete Radeon RX 580 ist derzeit AMDs stärkstes Notebook-Modell, das allerdings – und hier sind wir gleich bei einem der größten Kritikpunkte – mit 4 GB GDDR5-VRAM vorliebnehmen muss (256-Bit-Interface). Okay, der Hauptkonkurrent von Nvidia, die GeForce GTX 1060, existiert in einer Variante mit noch schwächeren 3 GB, allerdings werkelt in den meisten GTX-1060-Laptops die 6-GB-Version.

Während der Videospeicher vor dem Erscheinen der aktuellen Konsolen-Generation (PS4, Xbox One) bei manchen GPUs überdimensioniert war, können es inzwischen gar nicht genug Gigabyte sein. Viele Triple-A-Games (z. B. Ghost Recon Wildlands, Watch Dogs 2, Titanfall 2, Rise of the Tomb Raider & Deus Ex Mankind Divided) empfehlen in maximalen Details schon ab Full-HD, also der nativen Auflösung des GL702ZC, mehr als 4 GB VRAM, wobei die Framerate oft auch durch andere Faktoren begrenzt wird.

Wenn sich die 6-GB-Edition der GeForce GTX 1060 um mehr als 10 % von der Radeon RX 580 distanziert, liegt das übrigens nicht zwangsläufig am VRAM, sondern kann auch mit einer fehlenden AMD-Optimierung seitens der Spieleentwickler zusammenhängen. Zahlreiche Titel, darunter Assassin's Creed Syndicate, Watch Dogs 2 und Ghost Recon Wildlands gehören nämlich zu Nvidias Gaming-Programm „The Way It's Meant to be Played“. AMDs Gegenentwurf namens „Gaming Evolved“ entdeckt man in den Introvideos von Spielen deutlich seltener. Der teils vorhandene Rückstand zur GTX 1060 ist eventuell auch mit dem noch jungfräulichen Notebook-Treiber zu begründen. Wenn es nach unseren Erfahrungen geht, hinkt AMD bei der Treiberentwicklung Nvidia immer etwas hinterher.

Apropos Treiber: Da der Ryzen 7 1700 keinen eigenen Grafikchip enthält, läuft die Radeon RX 580 permanent, sprich es gibt keine Grafikumschaltung. Das hat einerseits sehr negative Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Akkulaufzeit und die Emissionen im Idle-Modus, andererseits konnte uns AMDs Umschalttechnik Enduro in der Vergangenheit sowieso nie richtig überzeugen und zu Nvidias Optimus-Technologie aufschließen.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
6927 Points ∼100% +101%
Aorus X7 v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5743 Points ∼83% +67%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
3589 Points ∼52% +4%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop)
3440 Points ∼50%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21534 Points ∼100% +96%
Aorus X7 v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17433 Points ∼81% +58%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11546 Points ∼54% +5%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop)
11010 Points ∼51%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
8086 Points ∼38% -27%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
29426 Points ∼100% +93%
Aorus X7 v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22190 Points ∼75% +45%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop)
15264 Points ∼52%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14556 Points ∼49% -5%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
10186 Points ∼35% -33%
Unigine Heaven 4.0 - Extreme Preset DX11
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
133.7 fps ∼100% +123%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop)
59.9 fps ∼45%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
48.5 fps ∼36% -19%

Doch zurück zur Radeon RX 580: Im Benchmark-Parcours schlägt sich der DirectX-12-Chip recht wacker. Sowohl der Time-Spy-Test als auch der Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark sehen die RX 580 denkbar knapp hinter der GeForce GTX 1060 mit 6 GB VRAM. Die GeForce GTX 1050 Ti verliert im direkten Vergleich rund 30 %, die GeForce GTX 1070 rechnet ca. 60 % flotter.

Treiberseitig gab es während der Tests kaum Auffälligkeiten. Wir hatten lediglich das Problem, dass bei manchen Spielen (Ark Survival Evolved, Rocket League, Dirt 4 und Titanfall 2) auf unserem externen 4K-Monitor partout keine 3.840 x 2.160 Pixel funktionierten. Far Cry Primal und Watch Dogs 2 wollten derweil auf dem integrierten Display nicht mit Auflösungen unterhalb von 1.920 x 1.080 laufen.

3DMark 11 Performance
13320 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
153102 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
33582 Punkte
3DMark Fire Strike Score
9642 Punkte
3DMark Time Spy Score
3696 Punkte
Hilfe

Technisch basiert die mobile Radeon RX 580 auf AMDs Polaris-Architektur. 2.304 Shader-Einheiten decken sich dabei mit dem Desktop-Pendant, wohingegen der Grundtakt mit 1.077 zu 1.257 MHz deutlich geringer ausfällt. Eine Boost-Funktion, wie sie das Desktop-Modell hat, konnten wir nicht ausfindig machen. Die Radeon RX 580 erreichte in den 3D-Tests nie mehr als ihre standardmäßigen 1.077 MHz. Immerhin trat – mit Ausnahme des etwas praxisfernen Stresstests – auch kein Throttling auf.

Unsere Gaming-Schleife mit The Witcher 3 (60 Minuten @Full-HD/Ultra) absolvierte das GL702ZC ohne Fehl und Tadel. Den Zeigefinger müssen wir nur wegen des Akku-Betriebs erheben. Ohne Netzteil sank die Leistung in The Witcher 3 um 75 %.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Womit wir bei einem der wichtigsten Aspekte angelangt wären: der Spieleleistung. Wenn man die Benchmark-Tabelle weiter unten betrachtet, wird schnell deutlich, dass die Radeon RX 580 für den Full-HD-Bereich ausgelegt ist. Beim Einsatz von 1.920 x 1.080 Pixeln lassen sich die meisten Titel – analog zur GeForce GTX 1060 – in maximalen Details zocken. Höhere Auflösungen packt das GL702ZC nur bedingt, auf UHD-Monitoren würde die RX 580 sehr häufig ins Stocken geraten. Wie sich der AMD-Chip im Konkurrenzvergleich einsortiert, haben wir mithilfe der nachfolgenden Übersicht illustriert (Durchschnittswert aus den Full-HD-Benchmarks).

Grafikkarte Performance FHD/Ultra & FHD/High
Nvidia GeForce GTX 1070 +45 %
Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q +34 %
Nvidia GeForce GTX 1060 +10 %
AMD Radeon RX 580 Basis
Nvidia GeForce GTX 1060 Max-Q -3 %
Nvidia GeForce GTX 1050 Ti -30 %

Da es am Ende nur für das Niveau der GeForce GTX 1060 Max-Q reicht, erscheint das GL702ZC aus Spielersicht etwas überteuert. Und das, obwohl AMD-Systeme meist für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt sind. Zum Preis von 1.800 Euro gibt es auch schon Laptops mit GTX 1070, die im Gaming-Betrieb deutlich besser abschneiden (+45 % Performance) und mehr Reserven für die Zukunft bereithalten.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
58 fps ∼100% +55%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
53.7 fps ∼93% +44%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
37.7 fps ∼65% +1%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
37.4 (min: 31) fps ∼64%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
34.6 fps ∼60% -7%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
26.9 fps ∼46% -28%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
103 fps ∼100% +53%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
97.1 fps ∼94% +44%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
67.4 (min: 58) fps ∼65%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
67.1 fps ∼65% 0%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
63.2 fps ∼61% -6%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
48.7 fps ∼47% -28%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On (Interactive Smoke & Paper Debris Off) AA:SM AF:8x
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
112 fps ∼100% +33%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
96 fps ∼86% +14%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
84 (min: 51) fps ∼75%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
83 fps ∼74% -1%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
81 fps ∼72% -4%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
60 fps ∼54% -29%
Star Wars Battlefront
1920x1080 Ultra Preset AA:FX
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
128 fps ∼100% +37%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
121 fps ∼95% +30%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
93.1 (min: 81) fps ∼73%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
88.4 fps ∼69% -5%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
80.9 fps ∼63% -13%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
62.7 fps ∼49% -33%
1920x1080 High Preset AA:FX
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
140 fps ∼100% +25%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
136 fps ∼97% +21%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
112 (min: 94) fps ∼80%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
102 fps ∼73% -9%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
93 fps ∼66% -17%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
72.4 fps ∼52% -35%
Assassin's Creed Syndicate
1920x1080 Ultra High Preset AA:4x MSAA + FX
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
45 fps ∼100% +84%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
43.6 fps ∼97% +79%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
30.8 fps ∼68% +26%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
29.4 fps ∼65% +20%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
24.4 (min: 19) fps ∼54%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
23.5 fps ∼52% -4%
1920x1080 High Preset AA:FX
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
78.8 fps ∼100% +69%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
69.9 fps ∼89% +50%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
66.4 fps ∼84% +43%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
65.8 fps ∼84% +42%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
47.8 fps ∼61% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
46.5 (min: 41) fps ∼59%
Rainbow Six Siege
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
163 fps ∼100% +35%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
144 fps ∼88% +19%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
121 (min: 68) fps ∼74%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
115 fps ∼71% -5%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
102 fps ∼63% -16%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
74.4 fps ∼46% -39%
1920x1080 High Preset AA:T AF:4x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
182 fps ∼100% +23%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
168 fps ∼92% +14%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
148 (min: 72) fps ∼81%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
136 fps ∼75% -8%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
126 fps ∼69% -15%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
92.2 fps ∼51% -38%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
84.6 fps ∼100% +60%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
80 fps ∼95% +51%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
59.1 fps ∼70% +12%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
53 (min: 47) fps ∼63%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
51.1 fps ∼60% -4%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
39.7 fps ∼47% -25%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
102 fps ∼100% +59%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
100 fps ∼98% +56%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
67.7 fps ∼66% +6%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
65.6 fps ∼64% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
64 (min: 57) fps ∼63%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
47.4 fps ∼46% -26%
Far Cry Primal
1920x1080 Ultra Preset AA:SM
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
78 fps ∼100% +42%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
76 fps ∼97% +38%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
56 fps ∼72% +2%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
55 (min: 43) fps ∼71%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
53 fps ∼68% -4%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
40 fps ∼51% -27%
1920x1080 High Preset AA:SM
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
92 fps ∼100% +33%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
84 fps ∼91% +22%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
76 fps ∼83% +10%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
71 fps ∼77% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
69 (min: 52) fps ∼75%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
53 fps ∼58% -23%
The Division
1920x1080 Ultra Preset AF:16x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
75.7 fps ∼100% +38%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
72 fps ∼95% +32%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
54.7 (min: 27) fps ∼72%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
50.4 fps ∼67% -8%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
48.8 fps ∼64% -11%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
34.9 fps ∼46% -36%
1920x1080 High Preset AF:8x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
94.3 fps ∼100% +33%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
88.6 fps ∼94% +25%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
70.9 (min: 33) fps ∼75%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
64 fps ∼68% -10%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
61.9 fps ∼66% -13%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
45 fps ∼48% -37%
Doom
1920x1080 Ultra Preset AA:SM
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
117 fps ∼100% +78%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
112 fps ∼96% +70%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
91.5 fps ∼78% +39%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
86.2 fps ∼74% +31%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
65.9 (min: 57) fps ∼56%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
63.8 fps ∼55% -3%
1920x1080 High Preset AA:FX
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
123 fps ∼100% +81%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
115 fps ∼93% +69%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
98 fps ∼80% +44%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
91.1 fps ∼74% +34%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
68.3 fps ∼56% 0%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
68 (min: 61) fps ∼55%
Mirror's Edge Catalyst
1920x1080 Ultra Preset AF:16x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
92.4 fps ∼100% +46%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
80.2 fps ∼87% +27%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
67.1 fps ∼73% +6%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
63.3 (min: 56) fps ∼69%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
59.6 fps ∼65% -6%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
45.1 fps ∼49% -29%
1920x1080 High Preset AF:16x
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
101 fps ∼100% +39%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
87.3 fps ∼86% +20%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
74.1 fps ∼73% +2%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
72.6 (min: 66) fps ∼72%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
66.4 fps ∼66% -9%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
50.3 fps ∼50% -31%
Deus Ex Mankind Divided
1920x1080 Ultra Preset AA:2xMS AF:8x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
41.2 (min: 32) fps ∼100% +36%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
40.4 fps ∼98% +34%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
30.2 (min: 15) fps ∼73%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
26.7 fps ∼65% -12%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
19.7 fps ∼48% -35%
1920x1080 High Preset AF:4x
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
73.9 fps ∼100% +32%
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
72.5 (min: 60) fps ∼98% +29%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
56.1 (min: 29) fps ∼76%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
50.2 fps ∼68% -11%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
38.3 fps ∼52% -32%
FIFA 17
1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
302 (min: 269) fps ∼100% +34%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
248 fps ∼82% +10%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
225 (min: 202) fps ∼75%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
212 fps ∼70% -6%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
128 fps ∼42% -43%
1920x1080 High Preset
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
309 (min: 279) fps ∼100% +34%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
250 fps ∼81% +9%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
230 (min: 204) fps ∼74%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
215 fps ∼70% -7%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
130 fps ∼42% -43%
Battlefield 1
1920x1080 Ultra Preset AA:T
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
118 (min: 102) fps ∼100% +55%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
96.6 fps ∼82% +27%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
75.9 (min: 63) fps ∼64%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
67.8 fps ∼57% -11%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
50.8 fps ∼43% -33%
1920x1080 High Preset AA:T
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
128 (min: 115) fps ∼100% +46%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
108 fps ∼84% +24%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
87.4 (min: 79) fps ∼68%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
76 fps ∼59% -13%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
56.7 fps ∼44% -35%
Titanfall 2
1920x1080 Very High (Insane Texture Quality) / Enabled AA:TS AF:16x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
107 (min: 87) fps ∼100% +30%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
104 fps ∼97% +27%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
82.1 (min: 63) fps ∼77%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
67.3 fps ∼63% -18%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
56.2 fps ∼53% -32%
1920x1080 High / Enabled AA:TS AF:8x
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
118 fps ∼100% +25%
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
117 (min: 98) fps ∼99% +24%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
94.4 (min: 78) fps ∼80%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
79 fps ∼67% -16%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
62 fps ∼53% -34%
Call of Duty Infinite Warfare
1920x1080 Ultra / On AA:T2X SM
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
113 (min: 95) fps ∼100% +36%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
106 fps ∼94% +27%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
90.8 (min: 68) fps ∼80% +9%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
83.3 (min: 67) fps ∼74%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
81.7 fps ∼72% -2%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
58.8 fps ∼52% -29%
1920x1080 High / On AA:FX
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
122 (min: 111) fps ∼100% +35%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
115 fps ∼94% +27%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
104 (min: 80) fps ∼85% +15%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
91.6 fps ∼75% +1%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
90.5 (min: 76) fps ∼74%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
67.4 fps ∼55% -26%
Dishonored 2
1920x1080 Ultra Preset AA:TX
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
73.4 fps ∼100% +35%
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
65 (min: 45) fps ∼89% +20%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
58.6 (min: 47) fps ∼80% +8%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
54.8 fps ∼75% +1%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
54.2 (min: 39) fps ∼74%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
39.6 fps ∼54% -27%
1920x1080 High Preset AA:TX
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
81.2 fps ∼100% +35%
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
77.9 (min: 55) fps ∼96% +29%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
64.7 fps ∼80% +7%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
63.9 (min: 51) fps ∼79% +6%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
60.2 (min: 49) fps ∼74%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
48.7 fps ∼60% -19%
Watch Dogs 2
1920x1080 Ultra Preset
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
61.4 (min: 50) fps ∼100% +68%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
55.3 fps ∼90% +52%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
42.3 (min: 32) fps ∼69% +16%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
39.4 fps ∼64% +8%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
36.5 (min: 27) fps ∼59%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
26.6 fps ∼43% -27%
1920x1080 High Preset
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
90.2 (min: 68) fps ∼100% +67%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
71.1 fps ∼79% +32%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
66 (min: 56) fps ∼73% +22%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
56.8 fps ∼63% +5%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
54 (min: 42) fps ∼60%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
42.4 fps ∼47% -21%
Resident Evil 7
1920x1080 Very High / On AA:FXAA+T
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
131 (min: 113) fps ∼100% +32%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
116 fps ∼89% +17%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
99.4 (min: 77) fps ∼76%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
85.8 (min: 73) fps ∼65% -14%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
76.1 fps ∼58% -23%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
24.3 (min: 13) fps ∼19% -76%
1920x1080 High / On AA:FXAA+T
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
156 (min: 131) fps ∼100% +34%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
138 fps ∼88% +19%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
116 (min: 90) fps ∼74%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
105 (min: 87) fps ∼67% -9%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
93 fps ∼60% -20%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
64.5 (min: 53) fps ∼41% -44%
For Honor
1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
108 (min: 78) fps ∼100% +58%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
93.4 fps ∼86% +37%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
72.4 (min: 41) fps ∼67% +6%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
68.2 (min: 51) fps ∼63%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
63.9 fps ∼59% -6%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
45.8 (min: 33) fps ∼42% -33%
1920x1080 High Preset AA:T AF:8x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
146 (min: 119) fps ∼100% +53%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
127 fps ∼87% +33%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
99.8 (min: 61) fps ∼68% +4%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
95.7 (min: 76) fps ∼66%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
87.8 fps ∼60% -8%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
62.9 (min: 51) fps ∼43% -34%
Ghost Recon Wildlands
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
50.7 (min: 44) fps ∼100% +90%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
45.4 fps ∼90% +70%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
38.1 (min: 32) fps ∼75% +43%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
33.2 fps ∼65% +24%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
26.7 (min: 23) fps ∼53%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
9.8 (min: 8) fps ∼19% -63%
1920x1080 High Preset AA:T AF:4x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
86.9 (min: 75) fps ∼100% +52%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
79.7 fps ∼92% +40%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
67 (min: 55) fps ∼77% +18%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
58.7 fps ∼68% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
57 (min: 47) fps ∼66%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
40.3 (min: 31) fps ∼46% -29%
Prey
1920x1080 Very High Preset AA:2TX SM AF:16x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
133 (min: 94) fps ∼100% +53%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
130 fps ∼98% +49%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
100 (min: 75) fps ∼75% +15%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
87.2 (min: 60) fps ∼66%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
84.7 fps ∼64% -3%
1920x1080 High Preset AA:2TX SM AF:8x
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
137 fps ∼100% +34%
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
135 (min: 116) fps ∼99% +32%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
120 (min: 95) fps ∼88% +18%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
102 (min: 78) fps ∼74%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
101 fps ∼74% -1%
Rocket League - 1920x1080 High Quality AA:High FX
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
212 (min: 164) fps ∼100% +26%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
208 fps ∼98% +24%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
175 (min: 139) fps ∼83% +4%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
168 (min: 138) fps ∼79%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
158 (min: 125) fps ∼75% -6%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
134 fps ∼63% -20%
Dirt 4
1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
79.5 (min: 67) fps ∼100% +38%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
76.9 fps ∼97% +33%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
59.2 (min: 51) fps ∼74% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
57.7 (min: 50) fps ∼73%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
49.9 fps ∼63% -14%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
39.2 (min: 34) fps ∼49% -32%
1920x1080 High Preset AA:2xMS AF:8x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
135 (min: 96) fps ∼100% +37%
MSI GS63VR 7RG
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
121 fps ∼90% +23%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
105 (min: 85) fps ∼78% +7%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
98.5 (min: 88) fps ∼73%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
93.6 fps ∼69% -5%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
74.2 (min: 53) fps ∼55% -25%
F1 2017
1920x1080 Ultra High Preset AA:T AF:16x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
93 (min: 81) fps ∼100% +48%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
66 (min: 57) fps ∼71% +5%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
63 (min: 55) fps ∼68%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
40 (min: 36) fps ∼43% -37%
1920x1080 High Preset AA:T AF:8x
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
132 (min: 110) fps ∼100% +52%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
103 (min: 88) fps ∼78% +18%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
87 (min: 71) fps ∼66%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
66 (min: 53) fps ∼50% -24%
Ark Survival Evolved
1920x1080 Epic Preset (100 % Resolution Scale)
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
36.2 (min: 34) fps ∼100% +78%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
25 (min: 23) fps ∼69% +23%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
20.3 (min: 18) fps ∼56%
1920x1080 High Preset (100 % Resolution Scale)
Asus G752VS
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
54.3 (min: 51) fps ∼100% +87%
MSI GT62VR
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6820HK
37 (min: 35) fps ∼68% +27%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700
29.1 (min: 27) fps ∼54%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
21.8 (min: 20) fps ∼40% -25%

Etwas anders sieht es bei der Variante mit Ryzen 5 1600 aus, welche mehrere 100 Euro günstiger ist, jedoch kaum an Framerate einbüßen dürfte. Hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis weitaus attraktiver, zumal 6 Kerne (12 Threads per SMT) für die kommenden Jahre genug Power mitbringen sollten. Wer die Leistung verschiedener GPUs genauer analysieren will, ist bei unserer Spieleliste und der GPU-Datenbank richtig.

min. mittel hoch max.4K
The Witcher 3 (2015) 17612967.437.423.8fps
Batman: Arkham Knight (2015) 1111078430fps
Star Wars Battlefront (2015) 19118311293.135.4fps
Assassin's Creed Syndicate (2015) 49.749.346.524.424.1fps
Rainbow Six Siege (2015) 19917714812147.4fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 176121645322.9fps
Far Cry Primal (2016) 8575695525fps
The Division (2016) 13511670.954.726.2fps
Doom (2016) 73.772.56865.927.1fps
Mirror's Edge Catalyst (2016) 10288.972.663.323.3fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 70.967.456.130.218.3fps
FIFA 17 (2016) 266261230225112fps
Battlefield 1 (2016) 12511287.475.932.7fps
Titanfall 2 (2016) 14414394.482.1fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 10297.490.583.343fps
Dishonored 2 (2016) 75.973.160.254.222.3fps
Watch Dogs 2 (2016) 72.465.65436.518.2fps
Resident Evil 7 (2017) 34817911699.430.6fps
For Honor (2017) 16410095.768.226.7fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 8461.55726.721.3fps
Prey (2017) 13812710287.228.4fps
Rocket League (2017) 240228168fps
Dirt 4 (2017) 22014898.557.7fps
Playerunknown's Battlegrounds (2017) 11069.157.140.514.3fps
F1 2017 (2017) 137104876327fps
Ark Survival Evolved (2017) 87.541.229.120.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie man bereits im Vorfeld befürchten konnte, sorgt der Desktop-Prozessor des GL702ZC für eine sehr hohe Geräuschentwicklung. Schon im Idle-Betrieb ist der 17-Zöller mit einem Pegel von 38 dB deutlich hörbar (teils leichtes Auftouren auf 40 dB). Zwar sind die beiden Gehäuselüfter temporär auch mal komplett aus, so dass man nur die HDD hört, oder rotieren mit einem sehr dezenten Pegel, dieser Optimalfall tritt jedoch selbst im Energiesparmodus nur selten ein.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Richtig auf den Putz haut das GL702ZC bei anspruchsvollen 3D-Anwendungen. Während durchschnittlich 42 dB im 3DMark 06 (je nach Sequenz 38 bis 50 dB) noch in Ordnung gehen, erreichen die Lüfter bei voller Belastung bis zu 57 dB – ein extremer Wert, der sehr schnell nervt. 54 dB in The Witcher 3 sind ohne Headset ebenfalls happig und auf Dauer störend. Trotz seiner höheren 3D-Leistung und dem flacheren Chassis bleibt das Aorus X7 v7 deutlich leiser. Auch die anderen drei Konkurrenzgeräte erweisen sich im 3D-Betrieb als ruhiger.

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 38 / 40 dB(A)
HDD
33 dB(A)
Last
42 / 57 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
Asus GL702ZC-GC104T
1700, Radeon RX 580 (Laptop)
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Aorus X7 v7
7820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
MSI GE72 7RE-046
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
Geräuschentwicklung
5%
4%
12%
5%
aus / Umgebung *
31
30
3%
30
3%
30.8
1%
30
3%
Idle min *
32
31
3%
33
-3%
31.4
2%
34
-6%
Idle avg *
38
34
11%
36
5%
31.4
17%
35
8%
Idle max *
40
37
7%
41
-3%
31.4
21%
36
10%
Last avg *
42
44
-5%
41
2%
38.6
8%
41
2%
Witcher 3 ultra *
54
51
6%
45
17%
Last max *
57
52
9%
52
9%
44.3
22%
49
14%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Im Gegensatz zur Geräuschentwicklung sind die Temperaturen des Chassis vertretbar. Selbst nach einer Stunde Stresstest mit den Tools FurMark und Prime95 erhitzte sich das Testgerät nicht übermäßig stark. Von den maximal 51 °C (Oberseite) bzw. 54 °C (Unterseite) bekommt man – sofern der 17-Zöller nicht direkt auf dem Schoß steht – kaum etwas mit, da sich diese Werte auf das hintere Gehäusedrittel beziehen. Der WASD-Bereich und der linke Bereich der Handballenablage sind deutlich kühler und fühlen sich auch bei längeren Gaming-Sessions noch angenehm an (siehe die Witcher-3-Ergebnisse).

Stresstest (Phase I)
Stresstest (Phase I)
Stresstest (Phase II)
Stresstest (Phase II)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Im Idle-Modus ist die Erwärmung mit 24 - 35 °C recht gleichmäßig und erfreulich gering. Nicht ganz so löblich fallen die Temperaturen unter der Haube aus. Im Stresstest konnten wir der CPU bis zu 90 °C (AMD gibt als Max-Temps 95 °C an) und der GPU bis zu 88 °C entlocken – jeweils ziemlich hohe Werte. Im Schnitt pendelte sich der (nicht drosselnde) Ryzen 7 1700 unter Volllast auf 78 °C ein, bei der (teils auf 630 MHz throttelnden) Radeon RX 580 waren es 82 °C. Im Gaming-Betrieb bleibt das System wie gewohnt kühler. Den Witcher-3-Test beendete die GPU mit passablen 79°C.

Max. Last
 49 °C51 °C48 °C 
 37 °C48 °C43 °C 
 28 °C39 °C34 °C 
Maximal: 51 °C
Durchschnitt: 41.9 °C
54 °C47 °C47 °C
41 °C39 °C36 °C
36 °C36 °C29 °C
Maximal: 54 °C
Durchschnitt: 40.6 °C
Netzteil (max.)  44 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
Asus GL702ZC-GC104T
1700, Radeon RX 580 (Laptop)
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Aorus X7 v7
7820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
MSI GE72 7RE-046
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
Hitze
1%
-3%
5%
11%
Last oben max *
51
47.5
7%
51
-0%
56
-10%
45.8
10%
Last unten max *
54
56
-4%
64
-19%
48.7
10%
45.2
16%
Idle oben max *
33
34.5
-5%
33
-0%
30.9
6%
31.7
4%
Idle unten max *
35
33.6
4%
33
6%
30.6
13%
29.9
15%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Für Notebook-Verhältnisse ist der Klang überraschend gut. Asus verpasst dem GL702ZC zwei Lautsprecher, die sich am linken respektive rechten Rand der Handballauflage tummeln und von der Audio-Software Sonic Studio II unterstützt werden. Hier entdecken Käufer nicht nur diverse Profile (Music, Movie, Gaming…), sondern auch einen Equalizer, Soundverbesserungen für Mikrofone und spezielle Modi für Video-Streamer.

Doch keine Sorge: Bereits im Auslieferungszustand, also ohne manuelles Tuning, kreiert der 17-Zöller ein recht schönes und ausgewogenes Klangbild, wie auch unsere Audio-Analyse bestätigt. Schwächen zeigt das 2.0-System vor allem beim Bass, was allerdings für die meisten Notebooks gilt. Das MSI GE72 7RE kommt hinsichtlich Bass z. B. etwas schlechter weg. Summa summarum sind externe Lautsprecher oder ein Headset für den Multimedia-Genuss nicht zwangsläufig nötig, wobei anspruchsvolle Nutzer dennoch eine bessere Lösung anschließen werden.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2043.140.42538.237.73127.929.94032.932.85027.425.76325.329.38026.543.710025.648.212523.459.616022.166.82002473.7250227531520.676.440019.878.150018.577.563018.6748001871.4100017.867.4125018.367.1160018.465.1200018.265.9250018.86331501963.1400019.465.7500019.570.3630019.568.9800019.864.31000020.563.41250020.764.5160002152.8SPL31.281.7N1.558median 19.5Asus GL702ZC-GC104Tmedian 66.8Delta1.43.93237.141.243.542.143.528.531.327.431.925.336.524.438.323.846.622.150.923.755.22258.520.860.918.968.919.372.818.376.218.175.217.172.9177417.477.317.182.217.682.917.883.21881.118.377.218.573.318.875.419.273.819.675.520.173.820.567.930.4911.486.8median 18.8MSI GE72 7RE-046median 73.81.25.2hearing rangehide median Pink Noise
Asus GL702ZC-GC104T Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.5% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 10%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 34%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GE72 7RE-046 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (91 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 19% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 10%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 34%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 9% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das angesichts der guten, aber nicht überragenden 3D-Leistung äußerst dicke und schwere Netzteil deutet bereits an, dass der 17-Zöller extrem viel Strom benötigt. Mit 43 bis 57 Watt schluckt das GL702ZC im Idle-Betrieb sogar mehr Energie als eine Kombination aus Core i7-7700K und GeForce GTX 1080, welche im Schenker XMG U727 mit 32 bis 51 Watt auskommt. Ergo: Auch AMDs neue CPU- bzw. GPU-Architektur muss sich beim Thema Energieeffizienz Intel und Nvidia geschlagen geben.

Etwas besser sieht die Situation im 3D-Betrieb aus. Hier präsentiert sich das XMG U727 über alle Tests hinweg als deutlich hungriger. Das Aorus X7 v7 mit mobiler CPU und GeForce GTX 1070 verbraucht zum Teil ebenfalls mehr. Wie sparsam Gaming-Notebooks inzwischen sein können, beweisen das Acer V17 Nitro und das MSI GE72 7RE. Nvidias Optimus-Technologie senkt den Idle-Verbrauch drastisch.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.9 Watt
Idledarkmidlight 43 / 50 / 57 Watt
Last midlight 125 / 240 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus GL702ZC-GC104T
1700, Radeon RX 580 (Laptop)
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Aorus X7 v7
7820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
MSI GE72 7RE-046
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
Stromverbrauch
-10%
17%
52%
52%
Idle min *
43
32
26%
27
37%
10.5
76%
14
67%
Idle avg *
50
43
14%
33
34%
20.5
59%
20
60%
Idle max *
57
51
11%
40
30%
22
61%
25
56%
Last avg *
125
138
-10%
107
14%
91
27%
82
34%
Last max *
240
350
-46%
259
-8%
155
35%
135
44%
Witcher 3 ultra *
180
279
-55%
190
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Eine lange Laufzeit sollte man vom GL702ZC nicht erwarten. Das Zusammenspiel aus Desktop-CPU und fehlender Grafikumschaltung lässt die Akkuwerte in den Keller rutschen. Auch bei minimaler Auslastung und minimaler Displayhelligkeit muss der 17-Zöller nach spätestens 1,75 Stunden zurück an die Steckdose. Andere Gamer können über dieses Resultat nur müde lächeln. Selbst die Performance-Boliden Schenker XMG U727 und Aorus X7 v7 halten im Leerlauf über 3,5 Stunden durch.

So verwundert es nicht, dass das GL702ZC auch bei den restlichen Laufzeittests keine Chance gegen die Konkurrenz hat. 1,5 Stunden Internetsurfen per WLAN sind ebenso enttäuschend wie 1,5 Stunden Wiedergabe von HD-Filmen (jeweils mittlere Leuchtkraft). Im 3D-Betrieb schafft der 76-Wh-Akku nicht mal 1 Stunde.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
1h 43min
Surfen über WLAN v1.3
1h 30min
Big Buck Bunny H.264 1080p
1h 28min
Last (volle Helligkeit)
0h 53min
Asus GL702ZC-GC104T
1700, Radeon RX 580 (Laptop), 76 Wh
Schenker XMG U727 2017
7700K, GeForce GTX 1080 (Laptop), 89 Wh
Aorus X7 v7
7820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 94 Wh
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 69 Wh
MSI GE72 7RE-046
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 51.4 Wh
Akkulaufzeit
95%
89%
208%
113%
Idle
103
222
116%
221
115%
H.264
88
165
88%
195
122%
WLAN
90
168
87%
180
100%
277
208%
184
104%
Last
53
97
83%
81
53%

Pro

+ endlich mal wieder ein High-End-Notebook für AMD-Fans
+ Gehäuse trotz Desktop-CPU nicht allzu dick bzw. schwer
+ herausragende Multicore-Leistung
+ praktische Anschlussverteilung
+ überzeugendes IPS-Panel
+ Prozessor austauschbar
+ Tastaturbeleuchtung
+ ordentlicher Sound
+ schickes Design

Contra

- im 3D-Betrieb ungemein laut
- sehr hoher Energieverbrauch
- Deckel neigt zum Knarzen
- miserable Akkulaufzeit
- kein Thunderbolt 3
- riesiges Netzteil
- nur 4 GB VRAM
- keine PCIe-SSD

Fazit

Asus ROG Strix GL702ZC, Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
Asus ROG Strix GL702ZC, Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Die Beurteilung des Asus ROG Strix GL702ZC hängt sehr vom geplanten Einsatzzweck ab. Professionelle Nutzer, die auf möglichst viel CPU-Power angewiesen sind und/oder stark von ihr profitieren, erhalten mit dem 17-Zöller eine nahezu konkurrenzlos schnelle Plattform. In Multicore-Anwendungen deklassiert der achtkernige Ryzen 7 1700 alle bisher getesteten Laptops auf Intel-Basis (auch die mit Desktop-CPU). Entsprechend dürfte das GL702ZC bei der genannten Käuferschicht sehr hoch im Kurs stehen.

Anders verhält es sich bei der Gaming-Fraktion, für die das Gesamtpaket bei weitem nicht so interessant und attraktiv ist. Wenngleich die Radeon RX 580 in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 eine gute Performance liefert, sind Spieler mit einer Kombination aus Intel-CPU und Nivida-GPU weiterhin besser beraten, da passende Produkte meist leiser arbeiten, eine höhere Akkulaufzeit bieten und weniger kosten bzw. bei gleichen Kosten schneller rechnen. Dieses Fazit gilt etwas eingeschränkt auch für die preislich spannendere Version mit Ryzen 5 1600. Die Eingabegeräte und die Anschlussausstattung (kein Thunderbolt 3) könnten ebenfalls noch besser sein.

Ansonsten leistet sich das GL702ZC keine größeren Patzer. Neben dem stylischen und sauber verarbeiteten Gehäuse haben uns auch der Lautsprecherklang sowie das leuchtstarke und kontrastreiche IPS-Display überzeugt. Den Einzug in die Gaming-Top-10 verpasst das GL702ZC aufgrund der angeführten Schwächen dennoch.

Asus GL702ZC-GC104T - 14.09.2017 v6
Florian Glaser

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
75%
Pointing Device
78%
Konnektivität
63 / 81 → 78%
Gewicht
55 / 66 → 81%
Akkulaufzeit
52%
Display
87%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
82 / 95 → 87%
Lautstärke
59 / 90 → 65%
Audio
80%
Durchschnitt
75%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 14.09.2017 (Update: 15.09.2017)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.