Notebookcheck

NVIDIA GeForce GTS 260M

NVIDIA GeForce GTS 260M

Die Nvidia GeForce GTS 260M ist eine DirectX 10.1 fähige Grafikkarte für Mittelklasse - High End Notebooks und technisch eine höher getaktete GeForce GTS 250M jedoch auch mit deutlich höherem max. Stromverbrauch. Durch die 96 Shader und einen 128 Bit breiten Speicherbus sollte sich die Karte unterhalb der 9800M GT einreihen. Mit GDDR5 Speicher könnte die Leistung jedoch gleichziehen. Eine Besonderheit ist der deutlich höhere Stromverbrauch der 260M gegenüber der 250M trotz der nur geringen Taktsteigerungen.

Der GT215 Kern basiert laut Nvidia auf die High-End Desktop Architektur (GTX 200) und hat daher auch einige Verbesserungen gegenüber der Vorgängergeneration. Weiters wurde die Micro-Architektur verbessert um Akkulaufzeit und Performance zu steigern.

Die GeForce GT260M unterstützt die Videodekodierung im Grafikchip (PureVideo HD mit VP4) für weniger CPU Belastung bei HD Dekodierung und Hybrid SLI (HybridPower und GeForceBoost) hinzugefügt (nur in Verbindung mit einem aktuellen Nvidia Chipsatz). Der verbaute Video Processor 4 (VP4) unterstützt das  vollständige Dekodieren von H.264, VC-1, MPEG-2, und jetzt auch MPEG-4 ASP (DivX oder xVID). Nur MPEG-1 wird nicht unterstützt (jedoch ist der Decodieraufwand hier minimal).

HybridPower ermöglicht das Umschalten zwischen onboard Grafik (im Nvidia Chipsatz) und dedizierter Grafikkarte (GT 260M) in Windows Vista. Dadurch kann die dedizierte Grafikkarte abgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt wird (Office, Surfen) und dadurch Energie gespart werden. Hybrid Power kann im Vista Betrieb umgeschaltet werden (derzeit noch manuell per Tool, später lt. Nvidia automatisch im Treiber). GeforceBoost wird von der GeForce GT 260M nicht unterstützt (es wäre kein Geschwindigkeitsgewinn möglich).

Wie auch bei der alten 9800M GT übernehmen 96 so genannte Stream Prozessoren die anstehende Grafikarbeit (die früher die Pixel und Vertex Shader übernommen haben). Der Vorteil ist, daß es theortisch keinen Leerlauf der ALUs mehr gibt. Die Streamprozessoren sind bei NVIDIA 1-dimensional (1D) und können pro Takt eine Skalaroperation mit einer MADD- (Addition und Multiplikation) und MUL-Anweisung (Multiplikation) durführen. Ausserdem taktet NVIDIA die Shader-ALUs höher als den restlichen Chip (1375 versus 550 MHz).

Dank CUDA, DirectX Compute, OpenCL und PhysX Support können die Stream Prozessoren auch für andere Anwendungen (Video Kodierung, Physikeffekte, ...) eingesetzt werden und sind bei solchen Spezialanwendungen deutlich schneller als gängige Hauptprozessoren (durch die hohe Anzahl an Shadern die parallel arbeiten).

Moderne und anspruchsvolle DirectX 10 Spiele (wie Crysis) laufen auf der GT 260M wahrscheinlich mit hohen Details bei mittleren Auflösungen flüssig. Weniger anspruchsvolle Spiele sollten in hohen Auflösungen flüssig laufen. Eventuell beschränkt der 128 Bit Speicherbus die Leistung bei hohen Auflösungen / Antialiasing Einstellungen.

Bei Verwendung des langsamer getakteten GDDR3 Speichers (im Vergleich zum schnellen GDDR5) ist die Grafikleistung etwas niedriger. Fraglich ist, wie die Karte von GDDR5 profitiert, da Nvidia selbst bei Einführung von GDDR5 in der 4870 davon sprach das der Grafikchip nicht schnell genug Daten liefern kann (und die 4870 ist etwas leistungsfähiger als die 260M).

Der maximale Stromverbrauch ist mit einem TDP von 38W maximal 10 Watt höher als bei der GTS 250M. Im Vergleich zur Vorgängergeneration soll der Idleverbrauch durch Verbesserungen an der Micro-Architektur um 50% gesenkt worden sein.

HerstellerNVIDIA
SerieGeForce GTS 200M
CodenameN10E-GS
Pipelines96 - unified
Kerntakt *550 MHz
Shadertakt *1375 MHz
Speichertakt *1800 MHz
Speicherbandbreite128 Bit
SpeichertypGDDR3, GDDR5
Max. Speichergröße1024 MB
Shared Memorynein
DirectXDirectX 10.1, Shader 4.1
Stromverbrauch38 Watt
Herstellungsprozess40 nm
FeaturesDirectX Compute Support (Windows 7), CUDA, OpenCL, HybridPower, PhysX, SLI, Powermizer 8.0, MXM 3.0 Type-B
Notebookgrößegroß (17" z.B.)
Erscheinungsdatum15.06.2009
Informationen396 Gigaflops
Herstellerseitehttp://www.nvidia.de/object/product_gefo...
* Die angegebenen Taktraten sind Vorgaben, die von den Notebookherstellern abgeändert werden können.

Benchmarks

Noch sind keine Benchmarks für diese Grafikkarte eingetragen.

Spiele Benchmarks

Die folgenden Benchmarks basieren auf unseren Spieletests mit Testnotebooks. Die Performance dieser Grafikkarte bei den gelisteten Spielen ist abhängig von der verwendeten CPU, Speicherausstattung, Treiber und auch Betriebssystem. Dadurch müssen die untenstehenden Werte nicht representativ sein. Detailierte Informationen über das verwendete System sehen Sie nach einem Klick auf den fps Wert.

Battlefield: Bad Company 2 (2010): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
CoD Modern Warfare 2 (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Risen (2009): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Need for Speed Shift (2009): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Colin McRae: DIRT 2 (2009): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Anno 1404 (2009): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Sims 3 (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. 2 (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
GTA IV - Grand Theft Auto (2008): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Left 4 Dead (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Far Cry 2 (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Crysis Warhead (2008): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Racedriver: GRID (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Call of Duty 4 - Modern Warfare (2007): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Supreme Commander - FA Bench (2007): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Crysis - GPU Benchmark (2007): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Crysis - CPU Benchmark (2007): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
World in Conflict - Benchmark (2007): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Command and Conquer III (2007): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
Call of Juarez Benchmark (2006): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
The Elder Scrolls IV - Oblivion (2006): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 4 (2005): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
World of Warcraft (2005): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Counter-Strike Source (2004): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Doom 3 (2004): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 3 Arena - Timedemo (1999): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...

Eine Liste mit weiteren Spielen und allen Grafikkarten finden Sie auf unserer Seite: Welches Spiel ist mit welcher Grafikkarte spielbar

:: Noch sind keine Testberichte für diese Grafikkarte eingetragen.

 

Autor: Klaus Hinum (Update:  9.03.2010)