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NVIDIA GeForce GTX 260M SLI

NVIDIA GeForce GTX 260M SLI

Die Nvidia GeForce GTX 260M SLI besteht aus zwei Nvidia GeForce GTX 260M Grafikkarten für Notebooks welche im SLI Verbund parallel arbeiten. Die 260M ist eine 9800M GTX in 55nm mit höherem Shader- und Speichertakt und basiert, wie die 280M, auf den G92b Kern. Daher ist sie nicht mit der Desktop GeForce GTX 260 vergleichbar. Je nach SLI Unterstützung der Anwendung sollte die SLI Kombination zwischen 0-40% oberhalb einer einzelnen 260M liegen und daher minimal über der 9800M GTX SLI Kombination. Wie bei allen SLI Kombinationen kann es zu den Mikrorucklern kommen (Ruckler bei 30fps ohne Framerateneinbrüche).

Eine weitere Neuerung im Vergleich mit der 9800M GTX, sind die deutlich beschleunigten Umschaltzeiten bei Hybrid Power (unter 1 Sekunde versus 7 Sekunden bei der 9800M GTX). Die GTX 260M SLI wird nur in Verbund mit dem 9400M Chipsatz verbaut und unterstützt daher HybridPower.

Wie alle DirectX 10 Grafikkarten besitzt auch der GeForce GTX 260M "Unified Shader". Es existieren keine dedizierten Pixel- bzw Vertexshader mehr, sondern 2x112 so genannte Stream Prozessoren übernehmen einfach die anstehende Grafikarbeit (die früher die Pixel und Vertex Shader übernommen haben). Weiters sind die Shadereinheiten höher getaktet als der Chip.

Durch die 112 Shader Cores der GTX 260M und die ähnliche Taktung ist die Performance nur minimal über einer 9800M GTX einzuordnen (jedoch bei etwas geringerem Stromverbrauch). Bereits eine GTX 260M reicht für fast alle aktuellen Spiele in hohen Details (kleine Abstriche ev. bei Crysis, GTA 4). Durch den SLI Verbund hat die Kombination in hohen Auflösungen und Antialiasing etwas mehr Performance.

Spiele mit PhysX Support (wie z.B. Mirrors Edge) haben den Vorteil von einer deutlich besseren Performance mit PhysX Effekten (eine Grafikkarte kann z.b. auch dediziert für PhysX abgestellt werden). Als Speicherausstattung  gibt es bis zu 2x1024 MB GDDR3 (die bei MXM2 Karten mit 800 MHz getaktet werden und bei MXM3 Karten mit bis zu 950 MHz), jedoch befindet sich im Speicher jeder Grafikkarte der selbe Inhalt, wodurch man ihn sozusagen nicht addieren darf.

Ein Vorteil der GeForce GTX 260M ist der integrierte PureVideo HD Videoprozessor. Dieser kann bei der Dekodierung von H.264-, VC-1-, MPEG2- und WMV9 Videomaterial in HD Qualität mithelfen und dadurch die CPU entlasten.

HybridPower ermöglicht das Umschalten zwischen onboard Grafik (mit Nvidia Chipsatz mit 9400M G Grafik) und dedizierten Grafikkarten (GTX 260M) in Windows Vista. Dadurch kann die dedizierte Grafikkarte abgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt wird (Office, Surfen) und dadurch Energie gespart werden. Hybrid Power kann im Vista Betrieb umgeschaltet werden (derzeit noch manuell per Tool, später lt. Nvidia automatisch im Treiber). GeforceBoost funktioniert mit der GTX 260M nicht, da sie von der Zusammenschaltung mit der Chipsatzgrafik (SLI) nicht profitieren würde. Die neue Optimus Technik zur automatischen Umschaltung kann bei der GTX 260M nicht eingesetzt werden, da der alte G92 Kern dazu nicht in der Lage ist.

Der Stromverbrauch von bis zu 2x75 Watt (des ganzen Boards) erlaubt den Einsatz der Karte nur in Notebooks mit einem leistungsstarken Kühlsystems. Daher ist die GTX 200M SLI Serie nur in schweren und großen Notebooks zu finden.

Im Vergleich zu Desktop Grafikkarten sollte die Leistung auf Niveau einer 9800 GT  SLI (mit 600/1500/900 etwas höherer Chiptakt der Desktop Karte) Kombination liegen.

HerstellerNVIDIA
SerieGeForce GTX 200M
CodenameNB9E-GTX
Pipelines224 - unified
Kerntakt *550 MHz
Shadertakt *1375 MHz
Speichertakt *950 MHz
Speicherbandbreite256 Bit
SpeichertypGDDR3
Max. Speichergröße2048 MB
Shared Memorynein
DirectXDirectX 10, Shader 4.0
Stromverbrauch150 Watt
Transistoren1508 Millionen
Herstellungsprozess55 nm
FeaturesHybridPower, PureVideo HD, CUDA, PhysX ready
Notebookgrößegroß (17" z.B.)
Erscheinungsdatum02.03.2009
InformationenMXM 3
Herstellerseitehttp://www.nvidia.com/object/product_gef...
* Die angegebenen Taktraten sind Vorgaben, die von den Notebookherstellern abgeändert werden können.

Benchmarks

3DMark 2001: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 30910, avg: 30910, max: 30910 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 03: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 47633, avg: 49182, max: 50730 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 05: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 12820, avg: 14510, max: 16199 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 06:
0% 100%
      min: 10794, avg: 11989, max: 13184 Points
... Einzelwerte im Detail

Cinebench R10: - Shading
0% 100%
      min: 3995, avg: 3995, max: 3995 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark Vantage: - P Result no PhysX 1280x1024
0% 100%
      min: 8959, avg: 8959, max: 8959 Points
... Einzelwerte im Detail

- Bereich der Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
- Durchschnittliche Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
Basierend auf 9 Benchmarks

Spiele Benchmarks

Die folgenden Benchmarks basieren auf unseren Spieletests mit Testnotebooks. Die Performance dieser Grafikkarte bei den gelisteten Spielen ist abhängig von der verwendeten CPU, Speicherausstattung, Treiber und auch Betriebssystem. Dadurch müssen die untenstehenden Werte nicht representativ sein. Detailierte Informationen über das verwendete System sehen Sie nach einem Klick auf den fps Wert.

Battlefield: Bad Company 2 (2010): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
CoD Modern Warfare 2 (2009): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Risen (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Need for Speed Shift (2009): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Colin McRae: DIRT 2 (2009): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Anno 1404 (2009): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Sims 3 (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. 2 (2009): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
GTA IV - Grand Theft Auto (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Left 4 Dead (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Far Cry 2 (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Crysis Warhead (2008): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Racedriver: GRID (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Call of Duty 4 - Modern Warfare (2007): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Supreme Commander - FA Bench (2007): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Crysis - GPU Benchmark
Crysis - GPU Benchmark (2007)
min.:
102  fps
mittel:
64  fps
hoch:
51  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Crysis - CPU Benchmark
Crysis - CPU Benchmark (2007)
min.:
132  fps
mittel:
65  fps
hoch:
52  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
World in Conflict - Benchmark (2007): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Command and Conquer III (2007): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
Call of Juarez Benchmark (2006): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
The Elder Scrolls IV - Oblivion (2006): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 4 (2005): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
World of Warcraft (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Counter-Strike Source (2004): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Doom 3 (2004): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 3 Arena - Timedemo (1999): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...

Eine Liste mit weiteren Spielen und allen Grafikkarten finden Sie auf unserer Seite: Welches Spiel ist mit welcher Grafikkarte spielbar

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Autor: Klaus Hinum (Update:  9.03.2010)