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NVIDIA Quadro FX 880M

NVIDIA Quadro FX 880M

Die NVIDIA Quadro FX 880M ist eine professionelle Mittelklasse Grafikkarte für mobile Workstations / Laptops. Sie basiert auf die Nvidia GeForce GT 330M mit etwas geringeren Taktraten und beherrscht dadurch DirectX 10.1. Durch ein spezielles BIOS und Treiber zeigt die Quadro FX 880M eine bessere Performance bei professionellen Anwendungen. Weiters ist die Grafikkarte für die gängigsten 3D Anwendungen (DCC, CAD, Modelling) zertifiziert und sollte dadurch fehlerfrei arbeiten. Außerdem bietet der Treiber verschiedene Profile um sich für die professionellen Anwendungen automatisch zu konfigurieren (ähnlich der Spieleprofile in GeForce Grafiktreibern).

Ohne Last taktet die FX 880M nur mit 135 / 270 / 135 MHz (Kern- / Shader- / Speichertakt) wodurch Strom gespart wird (Werte aus dem Lenovo Thinkpad W510).

Wie die GT330M verwendet auch die FX 880M den GT216 Kern. Dieser basiert laut Nvidia auf die High-End Desktop Architektur (GTX 200) und hat daher auch einige Verbesserungen gegenüber der Vorgängergeneration. Weiters wurde die Micro-Architektur verbessert um Akkulaufzeit und Performance zu steigern.

Die Quadro FX 880M unterstützt die Videodekodierung im Grafikchip (PureVideo HD) für weniger CPU Belastung bei HD Dekodierung. Der verbaute Video Processor 4 (VP4) unterstützt das  vollständige Dekodieren von H.264, VC-1, MPEG-2, und jetzt auch MPEG-4 ASP (DivX oder xVID). Nur MPEG-1 wird nicht unterstützt (jedoch ist der Decodieraufwand hier minimal).

Wie auch bei der alten 9700M GTS übernehmen 48 so genannte Stream Prozessoren die anstehende Grafikarbeit (die früher die Pixel und Vertex Shader übernommen haben). Der Vorteil ist, daß es theortisch keinen Leerlauf der ALUs mehr gibt. Die Streamprozessoren sind bei NVIDIA 1-dimensional (1D) und können pro Takt eine Skalaroperation mit einer MADD- (Addition und Multiplikation) und MUL-Anweisung (Multiplikation) durführen. Ausserdem taktet NVIDIA die Shader-ALUs höher als den restlichen Chip (1100 versus 500 MHz).

Dank CUDADirectX ComputeOpenCL und PhysX Support können die Stream Prozessoren auch für andere Anwendungen (Video Kodierung, Physikeffekte, ...) eingesetzt werden und sind bei solchen Spezialanwendungen deutlich schneller als gängige Hauptprozessoren (durch die hohe Anzahl an Shadern die parallel arbeiten).

Moderne und anspruchsvolle DirectX 10 Spiele (wie Crysis) laufen auf der GT 330M mit mittleren Details bei mittleren Auflösungen flüssig. Da die FX 880M Treiber für professionelle Anwendungen optimiert sind, kann hier die Spieleperformance leiden. Spieler sollten deshalb klar zur GeForce Linie greifen.

Zum automatischen Umschalten auf die integrierte Grafik des Prozessors, unterstützt der Grafikchip Optimus. Dies wurde jedoch z.B. beim W510 nicht verbaut. 

HerstellerNVIDIA
SerieQuadro FX 800M
CodenameN10P-GLM
Pipelines48 - unified
Kerntakt *550 MHz
Shadertakt *1210 MHz
Speichertakt *790 MHz
Speicherbandbreite128 Bit
SpeichertypGDDR3, DDR3
Max. Speichergröße1024 MB
Shared Memorynein
DirectXDirectX 10.1, Shader 4.1
Stromverbrauch35 Watt
Herstellungsprozess40 nm
Notebookgrößemittel (15.4" z.B.)
Erscheinungsdatum07.01.2010
Herstellerseitehttp://www.nvidia.com/object/product_qua...
* Die angegebenen Taktraten sind Vorgaben, die von den Notebookherstellern abgeändert werden können.

Benchmarks

3DMark 2001: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 33247, avg: 33331, max: 33415 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 03: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 18796, avg: 18845, max: 18893 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 05: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 13161, avg: 13173, max: 13185 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 06:
0% 100%
      min: 6374, avg: 6376, max: 6378 Points
... Einzelwerte im Detail

Cinebench R10: - Shading
0% 100%
      min: 4846, avg: 4846, max: 4846 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark Vantage: - P Result no PhysX 1280x1024
0% 100%
      min: 2558, avg: 2558, max: 2558 Points
... Einzelwerte im Detail

- Bereich der Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
- Durchschnittliche Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
Basierend auf 10 Benchmarks

Spiele Benchmarks

Die folgenden Benchmarks basieren auf unseren Spieletests mit Testnotebooks. Die Performance dieser Grafikkarte bei den gelisteten Spielen ist abhängig von der verwendeten CPU, Speicherausstattung, Treiber und auch Betriebssystem. Dadurch müssen die untenstehenden Werte nicht representativ sein. Detailierte Informationen über das verwendete System sehen Sie nach einem Klick auf den fps Wert.

Battlefield: Bad Company 2
Battlefield: Bad Company 2 (2010)
min.:
58.8  fps
mittel:
30.4  fps
hoch:
16.1  fps
max.:
9.7  fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
CoD Modern Warfare 2
CoD Modern Warfare 2 (2009)
min.:
124.1  fps
mittel:
42.2  fps
hoch:
35.4  fps
max.:
21  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Risen
Risen (2009)
min.:
75.4  fps
mittel:
29.8  fps
hoch:
18.2  fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Need for Speed Shift (2009): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Colin McRae: DIRT 2
Colin McRae: DIRT 2 (2009)
min.:
79.3  fps
mittel:
47.8  fps
hoch:
39  fps
max.:
12.8  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Anno 1404
Anno 1404 (2009)
min.:
59.7  fps
max.:
19.1  fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Sims 3 (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. 2
F.E.A.R. 2 (2009)
min.:
179.6  fps
mittel:
65.9  fps
hoch:
42.3  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
GTA IV - Grand Theft Auto (2008): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Left 4 Dead (2008): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Far Cry 2
Far Cry 2 (2008)
min.:
93.3  fps
hoch:
32.4  fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Crysis Warhead (2008): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Racedriver: GRID (2008): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Call of Duty 4 - Modern Warfare
Call of Duty 4 - Modern Warfare (2007)
min.:
225.7  fps
mittel:
60  fps
hoch:
59.9  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Supreme Commander - FA Bench
Supreme Commander - FA Bench (2007)
mittel:
29.9  fps
hoch:
28.2  fps
» Mit den meisten getesteten Laptops nicht spielbar.
Crysis - GPU Benchmark (2007): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
World in Conflict - Benchmark (2007): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Command and Conquer III (2007): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
Call of Juarez Benchmark (2006): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
The Elder Scrolls IV - Oblivion (2006): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. (2005): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 4 (2005): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
World of Warcraft (2005): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Counter-Strike Source (2004): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Doom 3 (2004): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 3 Arena - Timedemo (1999): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...

Eine Liste mit weiteren Spielen und allen Grafikkarten finden Sie auf unserer Seite: Welches Spiel ist mit welcher Grafikkarte spielbar

Notebooktests mit NVIDIA Quadro FX 880M Grafikkarte

Lenovo Thinkpad W510 4319-29G (Intel Core i7 820QM, 15.6")
» Test Lenovo Thinkpad W510 4319-29G Notebook - Test
» Lenovo Thinkpad W510 4319-29G - Externer Test

 

Autor: Klaus Hinum (Update:  9.03.2010)